Die Glasmenagerie

Eine Post­kar­te aus Mexi­ko ist das ein­zi­ge, das Fami­lie Wing­field von ihrem Vater geblie­ben ist. Seit­dem ver­sucht Mut­ter Aman­da ihre Kin­der auf die Not­wen­dig­kei­ten des Lebens vor­zu­be­rei­ten. Ein siche­res Ein­kom­men und Fami­li­en­glück sind das Ziel ihrer hart­näcki­gen Bemü­hun­gen.

Doch ihre Kin­der schei­nen für die­se schö­ne Zukunft nicht emp­fäng­lich zu sein. Toch­ter Lau­ra ver­steckt sich hin­ter einer Behin­de­rung und ihrem Spleen, klei­ne Glas­tie­re zu sam­meln. Sohn Tom sorgt zwar für ein finan­zi­el­les Aus­kom­men, ist mit dem Kopf aber immer weit weg – in einem Gedicht, einem Kino­film oder gleich mit der Mari­ne auf hoher See.

Mit sehr ver­schie­de­nen Vor­stel­lun­gen sehen des­halb alle drei dem Besuch von Toms Arbeits­kol­le­gen ent­ge­gen, der als Lau­ras „Ver­eh­rer“ ein­ge­la­den wur­de. Einig sind sie sich nur dar­in: Er ist die letz­te Hoff­nung, ihr Fami­li­en­un­glück noch zu einem guten Abschluss zu füh­ren.

Das Rin­gen der dis­funk­tio­na­len Fami­lie Wing­field zwi­schen Lebens­träu­men und wirt­schaft­li­cher Not­wen­dig­keit zieht seit 1944 unge­bro­chen die Zuschau­er in sei­nen Bann.

Regie
Gun­vor Schmidt

Dar­stel­ler
Tobi­as Berg
Phil­ip­pe Genêt
Anke Grahl
Mona Link