Pool (Kein Wasser)

Ihr seid jeder­zeit will­kom­men. Kommt rüber und badet im Pool.“ Vier Künst­ler fol­gen die­ser Ein­la­dung von einer, die den Durch­bruch geschafft hat. Einst war sie Teil ihrer Grup­pe. Beim Besuch in der gla­mou­rö­sen
Welt ihrer alten Freun­din las­sen sie die ver­gan­ge­nen Zei­ten auf­le­ben.

Doch die aus­ge­las­se­ne Fei­er nimmt ein jähes Ende. Nach einem tra­gi­schen Unfall gera­ten die vier in einen Stru­del aus jah­re­lang auf­ge­stau­ten Gefüh­len, der wenig Mensch­li­ches übrig­lässt: Sie wit­tern eine ein­ma­li­ge
Chan­ce.

Mark Raven­hills Prot­ago­ni­sten blicken tief in ihre see­li­schen Abgrün­de. „Pool (Kein Was­ser)“ ist ein Aus­flug ins Land der Nie­der­tracht: schreck­lich und ver­lockend zugleich.

Mark Ravenhill

Der bri­ti­sche Dra­ma­ti­ker Mark Raven­hill, gebo­ren 1966 in Hay­wards Heath, war neben Sarah Kane die prä­gen­de Figur des bri­ti­schen Thea­ters der 90er Jah­re.

Stücke wie „Shop­pen & Ficken“ (1996) oder „Some Expli­cit Pola­ro­ids“ (1999) wur­den nach ihrer Lon­do­ner Urauf­füh­rung mit gro­ßem Erfolg an renom­mier­ten Thea­tern rund um den Glo­bus insze­niert. „Pool (No Water)“ ist bereits sein zehn­tes Stück und wur­de 2006 am Lyric Theat­re Ham­mer­s­mith urauf­ge­führt.

Zur­zeit ist Raven­hill Chef­dra­ma­turg der Plai­nes Plough Theat­re Com­pa­ny in Lon­don.

Regie
Gun­vor Schmidt

Dar­stel­ler
Anke Grahl
Phil­ip­pe Genêt
Caro­li­na Lopez
Uwe Zins­ser